Die IAHC Biketour 2009 mit Ziel „Allgäu“ startete wesentlich später als so machen ihrer Vorgänger. Um 9 Uhr in der Früh (darf dieser Ausdruck für 9 Uhr eigentlich überhaupt noch verwendet werden) traf man sich in der Hafenkneipe zu Siblingen, wo bereits zu erahnen war, dass Tourleitung ihre Hausaufgaben gemacht hatte; Sitzplätze waren genauso reserviert wie auch frische Gipfeli in ausreichender Menge parat. So genehmigte man sich erstmal eine angemessene Stärkung vor der anstrengenden Reise in den Nordosten.Es muss wohl irgendwo gegen 10 gewesen sein als man sich, Arschbacke für Arschbacke, einer nach dem anderen langsam auf die Drahtesel schwang. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein erstes, prominentes Opfer zu beklagen: Kurt hat sich beim gemütlichen Sitzen im Lokal den Rücken derart blöd verrenkt, dass er kaum mehr im Stande war, seinen Chopper vom Seitenständer zu nehmen.
Via Schleitheim, Blumberg, Tengen, und Überlingen drängte man, artig aufgereit hinter dem Gruppenführer und nur ab und an durch eine halsbrecherisch gelenkte Ducati unterbrochen an’s Nordufer des Bodensees. Hier dann, was einzelne befürchtet, andere ganz und gar nicht erwartet haben: Eine grossenteils öde-langweilig, top ausgebaute Geradeausstrecke welche derart mit Hut-und-Zigarre-Automobilisten verstopft war, dass selbst geübten Aggressiv-Bikern keine andere Wahl blieb, als sich diesem Tross von „Kuck mal Mutti“-Touristen unterzuordnen und in zahmem Tempo gen Osten zu pilgern.
Friedrichshaven und Bregenz stellten dabei besondere Herausforderungen dar, man wartete mit respektablen grosstadtverdächtigen Verkehrsüberlastungen in kleinstädtischer umgebung auf.
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Nachdem dann auch Bregenz überwunden war, war es auch bereits schon wieder Zeit für einen ausgiebigen Lunch. Hier zeigte man uns dann einmal mehr sehr eindrücklich, dass, wenn man nur will, es durchaus möglich sein kann, einer ganzen Kneipe voll mit Gästen, 25 vielleicht, oder 26, auch mit minimalem Personalbestand von gerade mal einer einzigen Servierkraft, dochwohl einen angemessenen Service angedeihen zu lassen! Noch immer und nach wie vor unbestritten das Einzige, was uns die Österreicher wirklich voraus haben; Diese Leute wissen wirklich, wie man Gäste betreut!
Ohne „Pickerl“, dafür aber gut genährt mit gut nährender guter Nahrung zog der Tross unaufhaltsam weiter gen’ Osten. Unaufhaltsam…. naja, nicht ganz. Kurt zieht die Arschkarte und überholt ‚nen Schleicher kurz vor Füssen, also fast schon am Ziel und wird dadurch fast das zweite Opfer dieses Tages. Ein schelmischer Gendarm lauert ihm mit High-Tech Spielzeug auf Kurt drückt beschämt aber unverzüglich die 30 TEuronen in Cash ab, die die fast 30km/h zuviel die er auf der bolzengeraden, übersichtlichen, auf 50 limitierten Piste ihn kosten….. Da wundere sich einer, wenn all die Ausländer immer jammern was für teure Bussen wir in der Schweiz haben!
Pfronten ist ein Allgäustädtchen wie man es malen würde wenn man eines malen müsste. Biergarten, Wurstgeschäft, Käseladen, Biergarten und dazwischen Romantik im Vorgarten.
Wir defilieren die Hauptstrasse entlang und enden nach einer halben Ewigkeit (wir werden am
Abend den ganzen Weg zurück laufen) im Hotel im Hotel Aggenstein, wo, nach den üblichen Zimmer-Verteilrangeleien endlich das lange ersehnte Lokalgebräu auf der Veranda auf uns wartet.
Ohne „Pickerl“, dafür aber gut genährt mit gut nährender guter Nahrung zog der Tross unaufhaltsam weiter gen’ Osten. Unaufhaltsam…. naja, nicht ganz. Kurt zieht die Arschkarte und überholt ‚nen Schleicher kurz vor Füssen, also fast schon am Ziel und wird dadurch fast das zweite Opfer dieses Tages. Ein schelmischer Gendarm lauert ihm mit High-Tech Spielzeug auf Kurt drückt beschämt aber unverzüglich die 30 TEuronen in Cash ab, die die fast 30km/h zuviel die er auf der bolzengeraden, übersichtlichen, auf 50 limitierten Piste ihn kosten….. Da wundere sich einer, wenn all die Ausländer immer jammern was für teure Bussen wir in der Schweiz haben!
Pfronten ist ein Allgäustädtchen wie man es malen würde wenn man eines malen müsste. Biergarten, Wurstgeschäft, Käseladen, Biergarten und dazwischen Romantik im Vorgarten.
Wir defilieren die Hauptstrasse entlang und enden nach einer halben Ewigkeit (wir werden am
Abend den ganzen Weg zurück laufen) im Hotel im Hotel Aggenstein, wo, nach den üblichen Zimmer-Verteilrangeleien endlich das lange ersehnte Lokalgebräu auf der Veranda auf uns wartet. 


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